St. Marien Brake Katholische Kirche in Brake und Elsfleth

Navigationsmenüs (Bischöflich Münstersches Offizialat)

Sternsinger 2019

© Monika Ott

Die Sternsinger und ihre Begleiter 2019

Sternsinger aus Brake und Ovelgönne sammeln 3.327,26 Euro für benachteiligte Kinder

Aktionsplakat

Segen bringen, Segen sein

 Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der katholischen Kirchengemeinde St. Marien Brake waren ganz schön schwer. Drei Tage lang waren knapp zwanzig Mädchen und Jungen in fünf Gruppen mit zehn erwachsenen Begleitern in Brake und Ovelgönne unterwegs zu den Menschen, die sich einen Besuch der Segensbringer wünschten. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+19, Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus auch im Jahr 2019“, über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Wir gehören zusammen * In Peru und Weltweit“ kann sich wahrlich sehen lassen: 3.327,26 Euro kamen durch ihr Engagement zusammen.

 

Zum ersten Mal brachten die Sternsinger den Segen auf Anmeldung zu den Christen im Braker Teil der katholischen St. Marien-Gemeinde. Schon in den vergangenen Jahren war es kaum mehr möglich gewesen, alle Gemeindemitglieder aufzusuchen. Immer wieder blieben Bezirke unbesetzt, weil nicht genügend Kinder oder Begleiter die vielen Besuche machen konnten. 1300 Adressen standen auf den 18 Bezirkslisten.

2019 besuchten die Sternsinger vorrangig die gut einhundert Haushalte, in denen um den Besuch gebeten worden war. Daneben gingen sie aber auch in viele weitere Häuser, die gerade auf dem Wege lagen. Und da gab es nicht nur Geld für die Kinder in Not, sondern auch so manche Süßigkeit für die Kinder an der Haustür. Am Freitag waren alle von der Firma Kortlang zum Mittagessen im Imbiss im Braker Familacenter eingeladen.

Der Erlös der Sternsingeraktion wird in diesem Jahr an die Schule der Missionsdominikanerinnen der Fatima Missionsstation in Ndola/Sambia gehen. Die Schule gehört zur Missionsstation der Dominikanerinnen. Mangels staatlicher Gelder müssen Eltern für ihre Kinder in dem afrikanischen Land Schulgeld zahlen, was längst nicht allen Familien möglich ist. So bietet das gesammelte Geld den Kindern die Möglichkeit einer fundierten Schulausbildung und bringt ihnen zusätzlich eine Mahlzeit pro Schultag. Der Kontakt zu dieser Missionsstation besteht, seit eine Ordensschwester aus Brake dort eingesetzt war. Schwester Ansgar Waltraud Eltner aus Schmalenfleth verbrachte einen Großteil ihres Lebens als Missionsdominikanerin in Afrika und unterhält noch immer lebhafte Verbindung zu den Schwestern in Ndola. „Mittlerweile sind fast alle Dominican Missionary Sisters in Ndola sambesisch. So sehr wir uns freuen, dass der Fortbestand der Missionsstation gesichert ist – es fehlen ganz einfach die Spenden der Angehörigen der ehemals europäischen Schwestern.“, erklärt die 80jährige Ordensfrau, die jetzt im Regionalhaus der Missionsdominikanerinnen in Strahlfeld eingesetzt ist. "Darum freuen wir uns natürlich riesig über die Hilfe der Braker Sternsinger."

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ überwacht die Verwendung des Geldes engmaschig. Zusätzlich berichten die sambesischen Dominikanerinnen regelmäßig über ihre Arbeit.

Sternsinger machen Pause

© Monika Ott

Bei dem nasskalten Wetter war eine Pause auch mal schön!